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Projektwoche «Aufräumen ist keine Kunst»

9. Februar 2021

13 neugierige und mutige Kinder haben sich zur Projektwoche «Aufräumen ist keine Kunst» angemeldet. Mutig, weil der Titel der Projektwoche wenig attraktiv daherkam. Wer räumt schon gerne auf? Was kann ich mir unter «Aufräumen ist keine Kunst» vorstellen und bin ich neugierig genug mich auf diese Projektwoche einzulassen? Kann Aufräumen sogar spassig, spannend und abwechslungsreich sein?

Für 13 Mutige hat es sich gelohnt. Nach einem kurzen Kennenlernen am Montag wurde sofort aufgeräumt. Unsere Hausschuhe versteckten wir unter einem Tuch, ein richtiger «Finkensalat», der von uns aufgeräumt werden musste. Mit einem lustigen Hüpfspiel räumten wir alle «Finken» wieder an den richtigen Platz. Ohne Pause und mit viel Energie machten wir uns daran, Struktur in den Raum zu bringen. Bauklötze, Legos, Briobahn und die Puppenecke wurden nach selbstgewählten Kriterien aufgeräumt.

Der gebuchte Workshop im Kunsthaus Aarau wurde leider Corona bedingt abgesagt.

Nicht so schlimm, wir schauten uns als Ersatz die lustigen Filme von Herr Wehrli an. Dieser kann es einfach nicht lassen, er räumt immer und überall auf. Animiert von Herr Wehrlis «Kunst aufräumen», schauten wir uns verschiedene Kunstwerke von Paul Klee, Joan Miro und weiteren Künstlern an. Anschliessend wählten wir ein Bild aus. Dieses wurde von uns ordentlich aufgeräumt, wodurch kreative Tischsets entstanden.

Wer hätte gedacht, dass sich Sport zum Aufräumen eignete. Der Riese, der seine vielen Bälle, Pylonen und Bänder auf einer dicken Matte durcheinandergebracht hatte, musste mit grossem Einsatz seine Schätze verteidigen. Denn wir waren ja, wie Herr Wehrli, im Aufräumfieber und so wurde der Riese von uns beklaut. Damit wir mit dem Turnmaterial, nach unseren Vorstellungen, Ordnung schaffen konnten.

Den süssen Abschluss unserer Projektwoche bildete das Aufräumen von Süssigkeiten.

Uns freuen die Vorher-Nachher-Bilder der Projektwoche sehr. Und wer weiss, vielleicht sind 13 Kinder jetzt irgendwo am Aufräumen. Denn Aufräumen kann kunstvoll, lustvoll und freudvoll sein. Das Ergebnis ist immer eine schöne Überraschung.

Erica Welsh, Cornelia Kissling

nach Farben sortierte Froot Loops
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